Trägt Ihr Gebäude die geplante Ladeinfrastruktur ohne unnötigen Netzausbau?
Beginnen Sie nicht bei der Anzahl der Ladepunkte. Stellen Sie die bestätigte Anschlussgrenze der realen Gebäudespitze gegenüber und gleichen Sie die verbleibende Leistung mit dem Energiebedarf der Fahrzeuge bis zur Abfahrt ab.
Leistungsplan erstellen
Monatliche Verbrauchswerte zeigen die höchste gleichzeitige Last nicht.
Innerhalb dieser Grenze wird die Ladeleistung reduziert, zeitlich verteilt oder priorisiert.
Sie bestätigen Anschlussleistung, Schutzkonzept und erforderliche Genehmigungen.
Ermitteln Sie zuerst, welche Leistung das Gebäude sicher bereitstellen kann.
Zwanzig Ladeplätze bedeuten nicht, dass zwanzig Ladepunkte gleichzeitig mit voller Leistung arbeiten müssen. Entscheidend ist, welche Leistung zur Gebäudespitze noch verfügbar ist und wie viele Kilowattstunden jedes Fahrzeug während seiner Standzeit benötigt.
- 01
Die vorhandene Kapazität reicht für die geplante erste Ausbaustufe.
- 02
Die Kapazität ist knapp, lässt sich aber durch gesteuertes Laden innerhalb einer gemeinsamen Obergrenze nutzen.
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Lassen Sie ein erforderliches Service- oder Transformator-Upgrade vom Versorger bepreisen und terminieren.
Abgleichen Sie den Standort, bevor Sie Stückzahlen festlegen.
Diese fünf Schritte machen aus einer Produktanfrage ein belastbares Lastenheft für die elektrische Ersteinschätzung.
- 01
Anschlussgrenze bestätigen
Erfassen Sie die bestätigten Werte für Netzanschluss, Transformator und Hauptverteilung. Ein Typenschild allein belegt keine nutzbare Leistungsreserve.
- 02
Gebäudespitze messen
Nutzen Sie möglichst Lastgangdaten. Berücksichtigen Sie saisonale Spitzen und Verbraucher, die gleichzeitig mit der Ladeinfrastruktur laufen.
- 03
Energiebedarf der Fahrzeuge festlegen
Erfassen Sie Ankunft, Abfahrt und die Energiemenge, die jedes Fahrzeug bis dahin benötigt.
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Gemeinsame Leistungsobergrenze setzen
Binden Sie alle Ladepunkte in eine gemeinsame Grenze ein, damit Ladevorgänge bei wechselnder Gebäudelast reduziert, verteilt oder priorisiert werden können.
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Lokalen Elektro- und Netzumfang klären
Ein qualifizierter Elektrofachbetrieb und der zuständige Netzbetreiber klären Schutz, Leitungswege, Messkonzept, Genehmigungen und einen möglichen Ausbau.
Unterscheiden Sie momentane Leistung und Energie über die Zeit.
Wie stark das Gebäude im Moment belastet ist
Dieser Wert beschreibt die momentane Leistung, die das elektrische System tragen muss.
Wie viel Energie Fahrzeuge während der Standzeit benötigen
Bei längerer Standzeit lässt sich dieselbe Energiemenge mit geringerer Durchschnittsleistung bereitstellen.
Ermitteln Sie, wie viel Leistung für das Laden verbleibt
Verwenden Sie bestätigte Intervalllastdaten und lassen Sie die endgültige Elektroplanung durch eine qualifizierte Fachkraft vor Ort bestätigen.
Die passende erste Ausbaustufe richtet sich nach den Abfahrtszeiten.
Lange Standzeiten schaffen Spielraum für geteilte Leistung. Kurze Umlaufzeiten sprechen eher für höhere Ladeleistung oder eine vertiefte Infrastrukturplanung.
Hotel- oder Nachtparken
- Typisches Standzeitmuster
- Fahrzeuge stehen viele Stunden
- Praktischer Planungsansatz
- Breite AC-Abdeckung vorsehen und die verfügbare Leistung über die Nacht verteilen.
- Vor der Auslegung bestätigen
- Gästebedarf, nächtliche Gebäudespitze und künftige Stellplätze.
Einkaufszentrum oder Büro
- Typisches Standzeitmuster
- Aufenthalte reichen von kurz bis ganztägig
- Praktischer Planungsansatz
- AC für längere Aufenthalte einsetzen und eine kleinere DC-Spur für schnellen Durchsatz reservieren.
- Vor der Auslegung bestätigen
- Objektspitzenlast, Parkdauer und Abrechnungsmodell.
Flotte mit Rückkehr zum Depot
- Typisches Standzeitmuster
- Abfahrtszeiten sind bekannt
- Praktischer Planungsansatz
- Fahrzeuge nach Tourbeginn priorisieren, statt jedes Fahrzeug mit maximaler Leistung zu laden.
- Vor der Auslegung bestätigen
- Ankunftswellen, Energie je Tour und späteste Abfahrt.
Öffentlicher Kurzzeit-Ladestandort
- Typisches Standzeitmuster
- Fahrer erwarten einen kurzen Aufenthalt
- Praktischer Planungsansatz
- Höhere DC-Leistung gemeinsam mit Netzbetreiber, Anschlussweg und Leistungspreisen abgleichen.
- Vor der Auslegung bestätigen
- Aufnahmeleistung der Fahrzeuge, erwartete Gleichzeitigkeit und Netzanschluss.
Vier Ebenen halten das Laden innerhalb der sicheren Gebäudeleistung.
Messung, Leistungssteuerung, Ladegeräte und Software arbeiten zusammen, damit das Laden innerhalb der sicheren Gebäudeleistung bleibt.
Standortmessung und Leistungsdaten
Gebäudelast + Ladelast In Ihrem Angebot spezifiziertZeigt, wann sich der Standort seiner festgelegten Leistungsobergrenze nähert.
Standortsteuerung gegen Überlastung
Eine gemeinsame Standortgrenze Option zum Schutz der StandortleistungRegelt die Ladeleistung so, dass das Gesamtsystem innerhalb der konfigurierten Obergrenze bleibt.
AC- und DC-Ladeebene
Ladeleistung passend zur Standzeit In Ihrem Angebot spezifiziertStellt die benötigte Energie bereit, ohne jeden Stellplatz als Schnellladeplatz auszulegen.
Live-Status und Prioritätssteuerung
Zeitplan + Status + Berichte In Ihrem Angebot spezifiziertPriorisiert Fahrzeuge mit früher Abfahrt und protokolliert jeden Ladevorgang.
Senden Sie diese Standortdaten für eine verwertbare Ersteinschätzung.
Sie benötigen nicht alle Angaben, um zu beginnen. Je mehr Standortdaten Sie bereitstellen, desto genauer lassen sich Ausstattung und Leistungsumfang kalkulieren.
- Land, Ort und geplanter Eröffnungstermin
- Stromrechnung und Lastgangdaten, sofern vorhanden
- Anschlussspannung und Hauptanschlusswert
- Foto des Typenschilds von Transformator oder Hauptverteilung
- Einlinienschaltbild, sofern vorhanden
- Stellplatzplan und Leitungslängen
- Fahrzeugtyp, Anzahl und Ladeanschluss
- Ankunfts-, Abfahrts- und Energiebedarfsplan
- Stellplätze in Phase eins und späterer Ausbau
- Fotos von Elektroraum und Leitungswegen
Antworten vor Festlegung von Ladepunkten und Anschlussleistung.
01 Wie erkenne ich, ob mein Gebäude über freie Anschlussleistung verfügt? +
Gehen Sie von einer durch Netzbetreiber oder Elektrofachbetrieb bestätigten nutzbaren Anschlussgrenze aus und vergleichen Sie diese mit der gemessenen Gebäudespitze. Ziehen Sie anschließend eine vereinbarte Reserve ab, bevor Leistung für das Laden eingeplant wird.
02 Muss ich die Nennleistung aller Ladepunkte addieren? +
Diese Summe beschreibt ein theoretisches Maximum, nicht automatisch die geplante Standortlast. Die Auslegung berücksichtigt zusätzlich Gleichzeitigkeit, Fahrzeugbedarf und die konfigurierte Leistungsobergrenze.
03 Kann gesteuertes Laden eine Gebäudeüberlastung vermeiden? +
Das System kann die Ladelast auf eine konfigurierte Standortgrenze regeln. Grenze, Schutzeinstellungen und tatsächlich verfügbare Anschlussleistung bleiben projektspezifisch zu bestätigen.
04 Kann Lastmanagement einen Transformatorausbau vermeiden? +
Bei flexiblen Standzeiten kann es einen Ausbau reduzieren oder verschieben. Ob der vorhandene Anschluss ausreicht, muss dennoch schriftlich festgehalten werden.
05 Benötige ich Lastgangdaten? +
Lastgangdaten sind besonders aussagekräftig, weil Monatsverbräuche nicht zeigen, wann das Gebäude seine Lastspitze erreicht.
06 Wann sollte der Netzbetreiber eingebunden werden? +
Binden Sie den Netzbetreiber frühzeitig ein, bevor Stückzahlen, Installationsbudget und Liefertermine als fest behandelt werden.
Offizielle Normen und Planungshilfen
Machen Sie aus Ihren Standortdaten ein vollständiges Lastenheft.
Erfassen Sie Standortart, Stellplätze, Zielmarkt und benötigte Anschlüsse im Ein-Minuten-Konfigurator, bevor die Elektroplanung beginnt.